Recken-Kreißsaal ist eröffnet
Bundesliga-Handballer und Diakovere bauen Partnerschaft aus

Neu: Der Recken-Kreißsaal in der Henrike ist eröffnet. Diakovere-Geschäftsführer Stefan David (von links), Malermeister Jens Gabeler, Niedersachsen.next-Projektleiterin Henrike Lüssenhop, Pflegerische Leitung Katrin Funk, Leitende Hebamme Katharina Warda, Chefarzt Prof. Dr. Ralf Schild, Abteilungsleiterin Katrin Stary und Recken-Geschäftsführer Eike Korsen sind dabei.foto: Oliver Vosshage
Hannover. Diakovere und die Recken bauen ihre langjährige Partnerschaft aus: Im Diakovere Henrike Mutter-Kind-Zentrum Auf der Bult ist kürzlich ein neu gestalteter Recken-Kreißsaal offiziell eröffnet worden. Der Namensgeber für die Veranstaltung war die neue Standortkampagne des Landes Niedersachsen „Niedersachsen. Das ist groß.“.

„Henrike steht für einen starken Start ins Leben – und mit den Recken verbindet uns weit mehr als eine klassische Partnerschaft“, sagte Stefan David, Vorsitzender der Diakovere-Geschäftsführung. Beide Partner seien fest in Hannover und Niedersachsen verwurzelt. „Und wenn Kinder hier in Henrike zur Welt kommen, dann ist das tatsächlich jedes einzelne Mal etwas ganz Großes.“

Eike Korsen, Geschäftsführer der Recken, sieht in dem Kreißsaal eine besondere Verbindung zwischen Sport und gesellschaftlicher Verantwortung: „Bei uns sprechen wir von Neuzugängen – hier erleben die Familien den wichtigsten Neuzugang überhaupt.“

Malermeister Jens Gabeler gestaltete den Kreißsaal im Stil der Recken. Dabei entstand nach Angaben der Partner kein klassischer Werberaum, sondern ein Raum, der die Atmosphäre des Handball-Bundesligisten aufnimmt und zugleich den Bedürfnissen werdender Eltern gerecht wird.

Die Kooperation besteht bereits seit mehreren Jahren. Seit Januar 2025 erhalten alle Neugeborenen bei Diakovere einen sportlichen Willkommensgruß: einen Strampler mit der Aufschrift „Neuzugang“. Darüber hinaus arbeiten Diakovere und die Recken unter anderem in einem gemeinsamen Projekt im Jugendbereich zusammen.

Zur Eröffnung kamen auch Katrin Stary, Abteilungsleiterin Gesundheit und Prävention im Niedersächsischen Sozialministerium, und Henrike Lüssenhop, Projektleiterin der Standortkampagne bei Niedersachsen.next. Anlass für die Verbindung mit der Kampagne ist auch die Geburtenrate: Niedersachsen lag 2024 mit 1,42 Kindern je Frau bundesweit an der Spitze, der Bundesschnitt lag bei 1,35. 65.646 Kinder wurden 2024 in Niedersachsen geboren.

„Eine hohe Geburtenrate ist ein wichtiger Indikator für die Familienfreundlichkeit einer Region“, sagte Stary. „Es wächst sich gut hier, Niedersachsen ist ein Ort, an dem Kinder in einem lebenswerten Umfeld groß werden können.“ Moderne Versorgungsangebote wie das Henrike zeigten zudem, was eine gute Gesundheitsversorgung für junge Familien leisten könne.

Das Mutter-Kind-Zentrum Auf der Bult bündelt die Kompetenzen von Diakovere und dem Kinder- und Jugendkrankenhaus. Geburtshilfe, Frauenmedizin sowie Kinder- und Jugendmedizin arbeiten dort eng zusammen. RED
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