Elf Bewerber für Regionspräsidentschaft
Kommunalwahl am 13. September: 831 Personen kandidieren für Regionsversammlung

Region Hannover. Elf Personen treten bei der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, für das Amt der Regionspräsidentin beziehungsweise des Regionspräsidenten an. Um die 84 Mandate in der Regionsversammlung bewerben sich insgesamt 831 Kandidierende. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Regionswahlausschusses, der kürzlich unter Vorsitz von Regionswahlleiter Jens Palandt über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge entschieden hat. Die Region Hannover ist für die Wahl der Regionsversammlung in 13 Wahlbereiche gegliedert.

Für die Wahl der Regionspräsidentin oder des Regionspräsidenten sind folgende Kandidaten zugelassen: Eva Bender (SPD), Oliver Junk (CDU), Sinja Münzberg (Bündnis 90/Die Grünen), Robert Reinhardt-Klein (FDP), Nicolas Lehrke (AfD), Mizgin Çiftçi (Die Linke), Thomas Ganskow (Piraten), Jonas Walther (Die Hannoveraner), Erik Breves (Volt), Elizabeth Hartmann (Die Partei) und Oliver Wempe (Freie Wähler).

Erhält am 13. September kein Kandidat mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen, findet am 27. September eine Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen statt.

Für die Wahl der Regionsversammlung hat der Wahlausschuss 179 Listenwahlvorschläge von 17 Parteien und Wählergruppen zugelassen. In allen 13 Wahlbereichen treten SPD, CDU, Grüne, FDP, AfD, Die Linke, Tierschutzpartei, Piraten, Die Hannoveraner, Volt, Die Partei, Freie Wähler und BSW an. Darüber hinaus kandidiert UWR Hannover in sieben Wahlbereichen. DAVA-Niedersachsen, Die Urbane und PAKT+ treten jeweils in einem Wahlbereich an.

Nach Stand von Ende März leben in der Region Hannover rund 893.500 potenzielle Wahlberechtigte. Die endgültige Zahl steht erst am Wahltag fest, da sich unter anderem durch Umzüge noch Veränderungen ergeben können.

Wahlberechtigt sind neben deutschen Staatsangehörigen auch Einwohnerinnen und Einwohner der Region mit einer Staatsbürgerschaft anderer Länder der Europäischen Union. Rund 52.500 potenziell Wahlberechtigte in der Region besitzen die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedstaates.

Anders als bei Bundestags- und Landtagswahlen ist das Wahlalter bei Kommunalwahlen zudem niedriger: Hier dürfen bereits 16-Jährige ihre Stimme abgeben. Rund 53.500 Menschen im Alter von 16 bis 20 Jahren können 2026 voraussichtlich erstmals an einer Kommunalwahl teilnehmen. Das entspricht etwa sechs Prozent der potenziell Wahlberechtigten.

Für die Wahl der Regionspräsidentschaft haben die Wahlberechtigten eine Stimme. Bei der Wahl der Regionsversammlung können sie bis zu drei Stimmen vergeben. Diese dürfen einer Liste oder einer Person gegeben, auf mehrere Kandidierende verteilt oder auf Wahlvorschläge verschiedener Parteien und Wählergruppen aufgeteilt werden.

Alle Informationen zur Kommunalwahl in der Region Hannover sind unter www.wahlen-hannover.de abrufbar. Dort werden in Kürze auch die vollständigen Wahlvorschläge mit allen Kandidierenden sowie die Musterstimmzettel veröffentlicht. RED
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