„Es scheint, als würden die Verantwortlichen die Folgen vergessen, sobald es sich etwas abgekühlt hat. Dabei muss jetzt endlich gehandelt werden, damit die Zahl der Hitzetoten nicht weiter steigt“, fordert Dirk Swinke, Vorstandsvorsitzender des SoVD in Niedersachsen.
Da laut RKI Menschen über 75 Jahre mehr als 80 Prozent der Hitzetoten ausmachen, müsse man in diesem Bereich zuerst ansetzen – sowohl kurz- als auch langfristig, teilt der SoVD mit. Hinzu kommt, dass auch die Pflegekräfte bei Hitze unter hoher körperlicher Belastung und Erschöpfung leiden, was sich negativ auf die Versorgung auswirken kann. „Zimmer in Pflegeheimen und Krankenhäusern müssen klimatisiert sein. Dazu brauchen wir eine entsprechende Verpflichtung. Dass das funktioniert, zeigen andere Länder wie Kanada“, erläutert Swinke.
Außerdem müsse es Krisenpläne mit klaren Verantwortlichkeiten sowie eine flächendeckende Öffnung von kühlen Räumen und eine kostenlose Wasserversorgung im öffentlichen Raum geben.
„Es ist ganz offensichtlich, dass Klimatisierung über Leben und Tod entscheidet. Kosten für einen Umbau dürfen hier nicht im Vordergrund stehen. So