Ganz von dem Thema wendet sich die Stadt jedoch nicht ab. Im Gegenteil: Der Blick richtet sich inzwischen auf eine Bestattungsform, die bundesweit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Verwaltung arbeitet derzeit an einer Änderung der Friedhofssatzung, um sogenannte Mensch-Tier-Bestattungen zu ermöglichen. Dabei können die sterblichen Überreste eines Haustieres – in der Regel die Asche nach einer Einäscherung – gemeinsam mit seinem Besitzer oder seiner Besitzerin beigesetzt werden.
„Viele Menschen empfinden ihre Haustiere als vollwertige Familienmitglieder“, erklärt Vahle. Mit der geplanten Satzungsänderung möchte die Stadt diesem gesellschaftlichen Wandel Rechnung tragen und den Bürgerinnen und Bürgern künftig unter klar geregelten Voraussetzungen diese Form der gemeinsamen Bestattung ermöglichen. „Die geplante Regelung soll verbindliche Rahmenbedingungen schaffen und Rechtssicherheit gewährleisten“, sagt Vahle.