Was bietet die Freilichtbühne in
der Saison 2026 außerdem noch?
Spannender Stoff mit einem immer noch aktuellen Klassiker und einem bunten Familienmusical

Mit dem „Das Dschungelbuch“ präsentiert das Ensemble die Geschichte von Mowgli, Balu und Baghira. Foto: Deister-Freilicht-Bühne
Auf dem Spielplan der Deister-Freilichtbühne für die Saison 2026 stehen außer dem Roadtrip „Der erste letzte Tag“ von Sebastian Fitzek (Premiere am Samstag, 11. Juli, um 18 Uhr) noch das Familienmusical „Das Dschungelbuch“ (Premiere war an Pfingsten) sowie der „Jedermann“-Klassiker von Hugo von Hofmannsthal, der seine Premiere ebenfalls bereits vor wenigen Wochenn gefeiert hat.

Mit dem Familienmusical „Das Dschungelbuch“ und mit dem „Jedermann“ hat die Deister-Freilichtbühne einen fulminanten Start in die Theatersaison 2026 hingelegt. Beide Stücke begeistern ihr Publikum – jedes auf seine ganz eigene Art und Weise.

Im „Dschungelbuch“ geht es um die Geschichte des Menschenjungen Mowgli, der frei, neugierig und voller Lebenslust mitten im Urwald bei den Wölfen aufwächst. Doch als der gefährliche Tiger Shere Khan zurückkehrt, ist Schluss mit dem sorglosen Dschungelleben.

Mowgli muss sich entscheiden: Wo ist sein Platz? Im Rudel oder bei den Menschen? Auf seiner abenteuerlichen Reise durch den Dschungel erlebt er wilde, komische und manchmal auch nachdenkliche Momente – und findet mit Bagheera und Baloo wahre Freunde an seiner Seite. Sechs weitere Vorstellungen vom „Dschungelbuch“ sind bis zum 6. September noch auf der Deister-Freilichtbühne zu sehen (siehe Terminliste).

Mit dem „Jedermann“ inszeniert Regisseurin Renate Rochell für die Freilichtbühne ein mehr als 100 Jahre altes Stück, das in der langen Zeit bis heute jedoch keine Patina angesetzt hat.

Im Gegenteil: Das Spiel vom Sterben eines reichen Mannes, der im Luxus lebt und plötzlich vor dem Tod steht, wirkt bis in die Gegenwart. Erzählt wird die Geschichte eines reichen Mannes namens Jedermann, der im Luxus lebt und zynisch auf die anderen Menschen herabschaut. Als jedoch der Tod kommt und ihn holen will, fleht Jedermann um Aufschub.

Der Tod gestattet eine Frist von einer Stunde, aber keine Gnade. Stattdessen zwingt er Jedermann, Rechenschaft abzulegen. Dieser sucht nun verzweifelt nach Verbündeten, doch alle verlassen ihn – die Freunde, das Geld, die Geliebte. Zu sehen ist der „Jedermann“ noch in fünf weiteren Vorstellungen bis zum 16. August (siehe Terminliste).

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