Wo sind Gustav und Daisy?
Kaninchen von Privatgrundstück in Stemmen gestohlen:Verzweifelte Besitzerin bittet um Hinweise – und appelliert an die Täter

Kaninchen Gustav und Daisy aus Stemmen. Unbekannte brachen das Außengehege auf einem Privat-grundstück auf und strahlen das Kaninchen-Duo.Foto: Ursula Wilkening
Stemmen. Wo sind Gustav und Daisy? Die beiden Kaninchen aus dem Barsinghäuser Ortsteil Stemmen sind spurlos von einem Privatgrundstück verschwunden. Offenbar wurden sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gestohlen. Besitzerin Ursula Wilkening (78) macht die Tat nicht nur fassungslos – sie ist am Boden zerstört. Und sie fragt sich, was den Tieren zugestoßen sein könnte. „Die beiden sind Familienangehörige für mich“, beschreibt die Rentnerin ihre Liebe zu den Kaninchen. Sie hofft nun auf Hinweise und Hilfe aus der Bevölkerung, damit sie Gustav und Daisy, so schnell es geht, zurückbekommt.

Es passierte in der Nacht zu Sonntag, 21. Juni. Die Täter schlichen sich in das Außengehege, in dem das Kaninchen-Duo untergebracht war. Klar ist, dass Gustav und Daisy nicht die Beute eines Fuchses, Marders, Waschbären oder anderer Tiere geworden sind: Das Netz, das sie schützte, war säuberlich durchtrennt worden – das muss ein Mensch gemacht haben.

Die Tatzeit lässt sich eingrenzen: Am Samstag waren Gustav und Daisy noch gegen Mitternacht in ihrem Stall – und am Folgetag stellte Ursula Wilkening gegen 6 Uhr fest, dass die Kaninchen weg sind.

Aber was ist den Tieren innerhalb dieser sechs Stunden zugestoßen? Was ist das Motiv für den mutmaßlichen Diebstahl? Ursula Wilkening zerbricht sich seit Tagen darüber den Kopf. Alle denkbaren Möglichkeiten sind für die 78-Jährige „unfassbar“.

Die Diebe, meint sie, könnten Gustav und Daisy entwendet haben, um sie an Kinder zu verschenken oder sie zum Kauf anzubieten. Denkbar ist für die Besitzerin ebenfalls, dass „militante Tierschützer“ die Kaninchen mitgenommen und sie irgendwo freigelassen haben könnten. Auch das Schlimmste schließt die Rentnerin nicht aus: dass Gustav und Daisy von den Dieben verspeist werden könnten.

Sollten die beiden Kanninchen tatsächlich in der Natur ausgesetzt worden sein, sind die Überlebenschancen der beiden mangels Wassers bei den momentanen Temperaturen äußerst gering. Dazu kommt, dass Gustav nicht gesund und zurzeit auf Medikamente angewiesen ist.

Ursula Wilkening appelliert an diejenigen, die für das Verschwinden verantwortlich sind, Gustav und Daisy schnell zurückzubringen: „Gern auch so, wie sie entwendet wurden – im Schutz der Dunkelheit.“ Auch eine Abgabe im Tierheim wäre möglich.

Wer Hinweise auf den Aufenthaltsort der Kaninchen geben kann oder weiß, wo die beiden zurzeit sind, kann sich an burgberblick@madsack.de wenden.

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