Regine Eikhoffbleibt eine „Institution“
Jetzt geht es in den Ruhestand: Polizeibeamtin aus Barsinghausen gehörte zu den
ersten Frauen bei der Schutzpolizei in Niedersachsen

Bei der Verabschiedung von Regine Eikhoff (links) war auch die Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover Gwendolin von der Osten dabei.foto: Polizei Barsinghausen
Barsinghausen. Eine Ära endet bei der Polizei Barsinghausen: Regine Eikhoff, eine der ersten Frauen in der Schutzpolizei Niedersachsens, wurde von Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten offiziell in den Ruhestand verabschiedet. „Mit ihr verlässt eine prägende Persönlichkeit die Dienststelle“, schreibt Polizeihauptkommissar und Leiter des Barsinghäuser Einsatz- und Streifendienstes Claas Wentzler.

Eikhoffs Karriere begann am 1. April 1981 – damals gehörte sie zu den Pionierinnen, die als erste Frauen bei der Schutzpolizei in Niedersachsen antraten. Nach kurzen Stationen bei der Bereitschaftspolizei und in Ronnenberg wechselte sie 1984 nach Barsinghausen. Ein späterer Wechsel in die Kriminalpolizeiinspektion Hameln sollte sich als kurze Episode erweisen: Die zweifache Mutter zog es nach einigen Monaten zurück in den Streifendienst nach Barsinghausen.

Knapp 38 ihrer insgesamt fast 43 Dienstjahre verbrachte Eikhoff in der Stadt am Fuße des Deisters und sei dort zu einer „Institution“ geworden, so Wentzler. Bei der feierlichen Verabschiedung sei zudem deutlich geworden, welchen Eindruck sie hinterlasse. Kolleginnen und Kollegen beschreiben sie als direkt, absolut authentisch und mit vollem Einsatz dabei. „Kurz gesagt: Regine ist eine Legende und ein Stück Dienststellengeschichte“, hieß es aus ihrem Kollegenkreis.

Für den neuen Lebensabschnitt hat sich die Pensionärin viel vorgenommen: mehr Zeit für Familie, Laufen, Fitness und ihre Katzen. Die Kolleginnen und Kollegen verabschiedeten sie mit den besten Wünschen für die Gesundheit – und der Einladung, gerne bei den regelmäßigen Ehemaligen-Treffen vorbeizuschauen. TOW
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