Immer wieder werde der Wunsch nach einer stärkeren Verkehrsüberwachung an die Verwaltung herangetragen, von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von der Politik. Seit etwa fünfeinhalb Jahren blitzt die Stadt Barsinghausen zu schnelle Autofahrer bereits in Eigenregie. Es gibt zwei fest installierte Blitzer in Barsinghausen: in Wichtringhausen (B65) und Groß Munzel (L392). Zusätzlich werden in Barsinghausen mobile Blitzer eingesetzt.
Zudem gibt es die Geschwindigkeitsmesstafeln, die blinken oder das Tempo anzeigen. So eine Anzeigetafel steht zum Beispiel schon seit Längerem am Bantorfer Brink auf der abschüssigen Geraden von Hohenbostel in Richtung B65 und Kronskamp. Verstöße werden damit zwar nicht offiziell erfasst. Statt Strafen zu verhängen,wirkt die Anzeigetafel vorbeugend, indem sie den Fahrer auf sein Tempo aufmerksam macht, damit er es gegebenenfalls anpasst. Nun soll der erste Blitzer-Anhänger in Barsinghausen dazukommen. Dieser als Anhänger getarnte Radarwagen ist semistationär und akkubetrieben. Das heißt, er kann mehrere Tage an einem Ort stehen bleiben, aber auch flexibel an unterschiedlichen Straßen zur Geschwindigkeitsüberwachung eingesetzt werden.
Für die Politiker in Barsinghausen war das ein ausschlaggebender Punkt, um die Anschaffung eines Blitzer-Anhängers zu beschließen. Denn künftig soll auf jeden Fall am Ortseingang in Bantorf an der Einmündung zur Alten Zeche (L391, Bantorfer Brink) und in Barsinghausen am Ortsausgang nach Hohenbostel (L391, Wilhelm-Heß-Straße) häufiger kontrolliert werden.