Warum immer mehr Menschen ihre Bestattung selbst planen

Was hinterlasse ich der Welt? Diese Frage stellt sich vielleicht beim Spaziergang über einen Friedhof, beim Anblick eines Grabes, um das sich niemand mehr kümmert. Möchte ich, dass sich meine Angehörigen später um mein Grab kümmern müssen? Möchte ich auf einem klassischen Friedhof oder lieber in einem Wald begraben werden? Die Antworten auf diese Fragen kann man in einer Bestattungsvorsorge festhalten.

Es liegt in der Natur des Menschen, sich ungern mit Dingen zu befassen, die nach dem eigenen Leben passieren. Doch unser Abschied betrifft nicht nur uns, sondern vor allem unsere Familie und Freunde, die bleiben. Das Lebensende ist für die Angehörigen oft der Anfang vieler organisatorischer Mühen. Die Hinterbliebenen haben den Wunsch, dem Verstorbenen gerecht zu werden. Aber was hätte sie oder er sich wohl gewünscht? Immer mehr Menschen möchten ihren Liebsten diese Entscheidungen abnehmen. Die steigende Zahl an Bestattungsvorsorgen zeigt, dass Verantwortung und Fürsorge auch über das eigene Leben hinausgehen.

Doch auch über den eigenen Kreis hinaus hinterlassen wir Spuren. Zunehmend wünschen sich viele deshalb eine Bestattung, die die Umwelt nicht belastet. Biologisch abbaubare Urnen aus Holz oder Kohle sind gefragt, ebenso pflegefreie Grabstellen auf Friedhöfen oder in Bestattungswäldern.

Wie bei bewusster Ernährung oder nachhaltigem Konsum wollen die Menschen auch im Tod Verantwortung übernehmen und ihre letzte Reise umweltfreundlich gestalten. Wer sich über die verschiedenen Möglichkeiten einer Bestattungsvorsorge oder umwelt­bewussten Bestattung informieren möchte, findet unter www.bestatter.de hilfreiche Informationen.

Am Ende also mit Konfetti? Vielleicht aus echten Blütenblättern? Was wir hinterlassen wollen, darauf hat jeder seine eigene Antwort. Nur eines ist sicher: Wer sich schon zu Lebzeiten Gedanken über seine eigene Bestattung macht, macht es später seinen Verwandten und Bekannten leichter.Bundesverband
Deutscher Bestatter
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