Bundesweit können Verbraucher über die 116116 rund um die Uhr Zahlungskarten sperren, wenn diese verloren gehen oder ein Betrugsverdacht besteht. Neben den Karten können auch das Online-Banking, der E-Personalausweis, SIM-Karten und weitere elektronische Berechtigungen gesperrt werden. Dass der Service unverzichtbar bleibt, belegen die Zahlen: Mit rund 1,6 Millionen Sperrungen im vergangenen Jahr bewegt sich die Nutzung weiterhin auf einem konstant hohen Niveau.
„Ist die Karte weg, zählt jede Minute“, betont Sandra Königstein, Vorstandsvorsitzende des Sperr-Notruf 116116. „Je schneller Betroffene reagieren, desto eher lassen sich finanzielle Schäden begrenzen. Angesichts moderner Betrugsmaschen wie Phishing geht es allerdings längst nicht mehr nur ums Geld, sondern auch um den Schutz vor digitalem Identitätsdiebstahl.“
Ergänzend zum telefonischen Sperr-Notruf steht die kostenfreie Sperr-App bereit. Nutzer können dort sensible Daten zu Karten, Ausweis und IBAN hochverschlüsselt hinterlegen, damit diese im Ernstfall sofort verfügbar sind. Praktisch: Je nach teilnehmendem Kreditinstitut lassen sich viele girocards direkt über die App sperren.