Die installierte Luft-Wasser-Wärmepumpenkaskade besteht aus drei miteinander verbundenen Geräten, die je nach Bedarf einzeln oder gemeinsam arbeiten. Dieses System ermöglicht eine besonders hohe Effizienz, selbst bei niedrigen Außentemperaturen.
„Gerade bei Altbauten ist eine Kaskade oft sinnvoll“. „Sie reagiert dynamisch auf den Wärmebedarf, reduziert Stromspitzen und sorgt für eine gleichmäßige Versorgung.“ Die Wärmepumpen wurden im rückwärtigen Teil des Grundstücks aufgestellt, um das historische Erscheinungsbild des Hauses nicht zu beeinträchtigen, so Gerold Fuge, Bereichsleiter Team Erneuerbare Energien bei den Stadtwerken Barsinghausen.
Die Stadtwerke Barsinghausen sind stolz auf die Umsetzung mit den regionalen Partnern. „Solche Sanierungen zeigen, dass Denkmalschutz und Klimaschutz keine Gegensätze sind. Gerade in unserer Region mit vielen historischen Gebäuden brauchen wir solche Vorzeigeprojekte,“ so Fuge weiter.
Mit der neuen Wärmepumpentechnik spart das Gebäude laut Berechnungen jährlich mehrere Tonnen CO2 ein. Gleichzeitig bleibt das charakteristische Erscheinungsbild des Fachwerkhauses vollständig erhalten.Die Sanierung des Fachwerkhauses von 1814 ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie traditionelle Baukunst und moderne Energietechnik harmonisch zusammenfinden können. Das Gebäude steht nun nicht nur als Zeugnis vergangener Handwerkskunst, sondern auch als Modell für nachhaltige Sanierung im 21. Jahrhundert.