Seit einem Monat herrscht in Norddeutschland ein strenger Winter mit teils dauerhaften Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. Und das merkt man auch beim Bauträger. „Leider ist aktuell die Ausführung der Rohbauarbeiten wegen der Kälte nicht möglich. Die Fertigstellung wird sich daher entsprechend verzögern“, sagt Margit Steinhauer-Talo, Vertrieb Wohnungsbau bei der Norddeutschen Wohnbau GmbH. „Aktuell gehen wir davon aus, dass die ersten Bewohner im Oktober einziehen können“, sagt sie.
Damit ergibt sich ein weiterer Verzug. Nach ursprünglichen Planungen wollte die Norddeutsche Wohnbau eine Fertigstellung zum 30. Juni 2026 realisieren. Archäologische Untersuchungen sowie Überprüfungen auf mögliche Kampfmittel im Boden an der Eckkreuzung Gartenweg/Steinweg kosteten aber Zeit – und teilweise auch Nerven. „Es wurde weder ein römisches Dorf gefunden noch eine Weltkriegsbombe“, sagte Wohnbau-Geschäftsführer Matthias Steinhauer mit einer Prise Ironie am Rande der Grundsteinlegung im August 2025. Damals stellte er eine Fertigstellung im dritten Quartal 2026 in Aussicht – also bis spätestens Ende September.
Nun gibt es also mindestens einen zusätzlichen Monat Verspätung. Das bedeutet auch, dass die Verkehrsbehinderungen am Steintor noch lange erhalten bleiben. Von der Nordstraße aus kann man an der Steintor-Kreuzung nur nach rechts in die Große Bergstraße abbiegen. Wer von dort kommt, hat keine Möglichkeit, geradeaus in die Gartenstraße zu fahren. Diese ist eine Einbahnstraße. „Die Verkehrseinschränkungen in Gehrden werden leider noch bis zum Sommer bestehen bleiben. Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der verdichteten Innenstadtlage keine andere Möglichkeit für die Errichtung haben“, sagt Steinhauer-Talo.
Weitaus positiver sind die Nachrichten rund um den aktuellen Verkaufsstand. Dieser liegt ihrer Auskunft nach bei rund 80 Prozent. „Das Konzept Wohnen im Alter mit Basis- und zusätzlichen optionalen Betreuungsleistungen, zentral gelegen mit guter Infrastruktur rundum, kommt an, auch bei privaten Kapitalanlegern, zum Beispiel als Altersversorgung“, sagt Margit Steinhauer-Talo.
Care Living Gehrden bedeutet: Das Projekt ist für altersgerechtes Wohnen ausgelegt. Die barrierefreien Wohnungen werden per Aufzug zu erreichen sein und eine Größe von 51 bis 97 Quadratmetern bieten. Vorgabe ist, dass die Käufer mindestens 58 Jahre alt sein müssen. Der Komplex bietet 38 Eigentumswohnungen im energetischen Standard KfW 40.
Wie sind die hohen Verkaufszahlen allgemein zu bewerten? „In aktuellen wirtschaftlichen Zeiten ist die Zahl der Verkäufe in Care Living Gehrden überdurchschnittlich. Das Konzept wollen wir künftig auch an anderen passenden Stellen umsetzen“, erzählt Steinhauer-Talo.
Unter www.norddeutsche-wohnbau.de können Interessierte die noch verfügbaren Wohnungen, Grundrisse und Größen auf der Homepage des Bauträgers einsehen. Es besteht die Möglichkeit, virtuell in das Gebäude und in die Wohnungen hineinzugehen und diese zu besichtigen.