An einzelnen Straßenabschnitten außerhalb dieser Schranken werden wieder grüne Schutzzäune mit Fangeimern aufgestellt, an denen die dort wandernden Tiere von vielen langjährig Aktiven eingesammelt, gezählt und dann über die Straße zu ihren Laichgewässern gebracht werden. Auch der NABU-Stadtverband und Schülergruppen aus dem Schulzentrum Am Spalterhals beteiligen sich an den sehr umfangreichen Arbeiten. Der städtische Baubetriebshof und die Straßenmeisterei Ronnenberg stellen an den betreffenden Straßen das Verkehrszeichen „Amphibienwanderung“ auf. Die bedeutendsten Wanderungsgebiete liegen am Egestorfer Kirchweg und an der Max-Planck-Straße bis zur Einmündung der Einsteinstraße sowie zwischen Hohenbostel und der Siedlung Höhenluft, berichtet die Stadtverwaltung. Weitere kleine Amphibienvorkommen beziehungsweise Wanderstrecken können an der Kreisstraße 239 nach Eckerde, in der Umgebung des Regenrückhaltebeckens an der Röntgenstraße, sowie in Bantorf am Luttringhäuser Weg zwischen Bantorfer Höhe und Friedhof beobachtet werden.
Doch auch außerhalb der genannten Bereiche werden immer wieder wandernde Einzeltiere festgestellt, sodass Autofahrende dort zu erhöhter Aufmerksamkeit und von der Stadt möglichst zur Vermeidung von Autofahrten in den Abendstunden gebeten werden.