Neues Zimmer für die Werkstatt ist eingerichtet

Jetzt bloß keine Blasen: Ben beklebt ein Firmenfahrzeug. Foto: Boris Ebernickel

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Boris Ebernickel erinnert sich, wie es dann weiterging: Auf dem Campingplatz sei sein Sohn mit seiner Mappe herumgegangen und habe seine ersten, selbst geplotteten Sticker an andere Camper verkauft. Von dem Geld schaffte sich Ben eine Transferpresse an, mit der er heute die Texte, Logos und Bilder auf Textilien fixiert. 136 Stücke hat er neulich für den Tischtennisverein aus Langreder bedruckt. Kleinste Aufträge wie ein T-Shirt oder auch nur eine einzelne Tasse nimmt Ben ebenfalls an.

Ob er Angst davor habe, dass ihn mögliche Kunden nicht ernst nehmen, weil er noch so jung ist? „Nein, gar nicht“, sagt Ben. Am Anfang, als er noch 13, 14 gewesen sei, habe es sicherlich Kunden gegeben, die aufgrund seines Alters skeptisch gewesen seien. Inzwischen sei das aber überhaupt nicht mehr so, habe er den Eindruck.

Offiziell läuft das Gewerbe auf seinen Vater, weil das einfacher sei, solange Ben noch minderjährig ist. „Doch die Ideen, der Druck und die Kundenbeziehung kommen von mir“, sagt Ben, der in seiner Freizeit gerne Fußball spielt oder mit dem Trailbike im Wald unterwegs ist. Seine Werkstatt hatte er bis vor Kurzem unter dem Dach. Jetzt ist er damit in das alte Zimmer seiner Schwester gezogen und hat dort nun deutlich mehr Platz fürs Kreativsein. „Das Zimmer ist neu eingerichtet, besonders mit der großen Arbeitsfläche“, schwärmt Ben über sein neues Reich.

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