Region Hannover.
Schule ist mehr als Unterricht. In Niedersachsen haben die Schülerinnen und Schüler starke Mitbestimmungsmöglichkeiten: von den Kreis-, Gemeinde- oder Stadtschülerräten vor Ort bis hin zur Landesebene im Landesschülerrat – der höchsten Schülervertretung des Landes. Für die Wahlen zum Landesschülerrat ist in Hannover Donnerstag, 5. März, vorgesehen. Die Einladung zur Wahlversammlung geht laut Regionalem Landesamt für Schule und Bildung den Wahlberechtigten rechtzeitig vorab zu. Der Landesschülerrat gibt den Anliegen, Ideen und Erfahrungen von Schülerinnen und Schülern eine Stimme. Er setzt sich für ihre Interessen ein, bringt eigene Vorschläge ein und steht im direkten Austausch mit dem Niedersächsischen Kultusministerium. Bei wichtigen Entscheidungen – etwa zu Bildungszielen, Schulformen oder zur Weiterentwicklung des Schulsystems – wirkt er beratend mit. Der Landesschülerrat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der niedersächsischen Schülerinnen und Schüler zusammen und zwar vier Mitglieder – je ein Mitglied pro Bezirk der Regionalen Landesämter für Schule und Bildung – für die Schulformen Hauptschule, Realschule, Oberschule, Gymnasium, Gesamtschule, Förderschule sowie für Schulen in freier Trägerschaft und als Vertreter für ausländische Schülerinnen und Schüler plus acht Mitglieder – je zwei Mitglieder pro Bezirk – für die Berufsbildenden Schulen. Die Mitglieder werden für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Schülerinnen und Schüler der Grundschulen nehmen an diesen Wahlen nicht teil, sie sind im Landesschülerrat nicht vertreten. Zum Thema gibt es eine Podcastfolge im Internet unter bildungsportal-niedersachsen.de.