Zum ersten Blaulichtstammtisch in diesem Jahr kamen Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB), der Stadtfeuerwehr Barsinghausen sowie der Polizei zusammen. Gastgeber war diesmal das DRK im Treffpunkt in Hohenbostel. Bürgermeister Henning Schünhof nahm ebenfalls an der Runde teil.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen aus dem Einsatzalltag, wachsende Anforderungen an die Gefahrenabwehr sowie die weitere Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Organisationen. Markus Fedderke, Bereitschaftsleiter des DRK-Ortsverbands, stellte die Arbeit, die Geschichte und die vielfältigen Einsatz- und Unterstützungsmöglichkeiten des DRK vor Ort vor. Das erste Jahr des Stammtisches stand vor allem im Zeichen des Kennenlernens. „Wir wissen inzwischen deutlich besser, wer welche Ausrüstung und welche personellen Möglichkeiten hat – und wie wir uns im Einsatz optimal ergänzen können“, hieß es aus der Runde. Auch das Bewusstsein für die jeweiligen Grenzen des Machbaren sei gewachsen.
Kai Krömer vom Stadtkommando Barsinghausen betonte den praktischen Mehrwert des Formats: „Man merkt bei Einsätzen, dass wir enger und abgestimmter zusammenarbeiten. Gerade bei einer Kindersuche vor Kurzem hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, sich zu kennen und kurze Wege zu haben.“
Ludger Westermann, Leiter des Polizeikommissariats Barsinghausen, hob die Bedeutung der Kontaktpflege hervor: „Der regelmäßige Austausch ist wertvoll. Er schafft Vertrauen und erleichtert die Abstimmung – auch in herausfordernden Lagen.“
Dirk Meinberg vom ASB unterstrich den gemeinsamen Auftrag aller Beteiligten: „Am Ende helfen wir alle den Menschen in Barsinghausen. Welches Abzeichen man trägt, ist dabei zweitrangig.“ Auch Matthias Beckmann vom THW Ronnenberg zog eine positive Bilanz des ersten Jahres und sprach sich für die Fortsetzung des Formats aus.
Schünhof zeigte sich erfreut über die Entwicklung: „Der Blaulichtstammtisch ist ein starkes Signal für das Miteinander in unserer Stadt. Hier begegnen sich alle Organisationen auf Augenhöhe, lernen voneinander und stärken so ganz konkret unsere Gefahrenabwehr.“ Angesichts wachsender Aufgaben – von erweiterten Notfallplänen bis hin zu neuen Herausforderungen im Zivil- und Katastrophenschutz – sei eine enge Abstimmung wichtiger denn je.