„Raoul Roßmann stellt jedem Mitglied der Führungsebene jährlich 20.000 Euro zur Verfügung, mit denen jede und jeder Projekte unterstützen kann, die ihr oder ihm besonders am Herzen liegen“, erläuterte Hofmann beim BEsuch des Fuchsbaus. „Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die auch einige tolle förderungswürdige Projekte aus ihrem Umfeld vorgeschlagen haben, haben wir entschieden, dass in diesem Jahr 4000 Euro an den Fuchsbau gehen.“ Er erklärte weiter: „Wir sind beeindruckt von dem Engagement, mit dem der Verein Kinder und Jugendliche stärkt, die zumeist schlimme familiäre Verluste erlitten haben.“
Fuchsbau-Leiterin Neuber dankte Hofmann für die großzügige Spende: „Der Fuchsbau ist seit 2023 ein eigenständiger, komplett auf Spenden angewiesener Verein. Durch die fortwährende Unterstützung seitens Rossmann konnte unsere Arbeit hier im Lebenshaus für mehrere Monate sichergestellt werden.“ Sie ergänzte: „Dabei sind es nicht nur die Großspenden, die wichtig sind: Gerade in den Wochen vor Weihnachten haben viele herzensgute Menschen unsere Arbeit auf vielfältige Weise unterstützt und gewürdigt: vom jungen Erwachsenen, der vor Jahren als Kind vom Fuchsbau in seiner Trauer aufgefangen worden ist und nun etwas zurückgeben möchte bis hin zu einem Rentner, der uns trotz Krücke eine schwere Glasschale mit Münzen und Scheinen vorbeigebracht hat.“
Seit 2010 unterstützt der Fuchsbau Kinder und Jugendliche, die mit dem Tod eines nahestehenden Menschen konfrontiert sind. Die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sind da für ihre Fragen, Nöte, Unsicherheiten und Ängste. Sie geben ihnen Raum und Zeit, um ihre Trauer zu bewältigen. Sie begleiten, fangen auf und stärken. Aktuell betreut der Verein in fünf Trauergruppen und in Einzelbegleitung insgesamt mehr als 50 Kinder und Jugendliche. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.trauerfuchsbau.de.