Ursula van Wilgenburgs Harmonogramme verbinden Kunst und Bewegung. Mit Pendeln entstehen fein ausbalancierte Linienbilder, die Ruhe und Faszination zugleich ausstrahlen. Neben den Harmonogrammen schafft sie in Acryl, besonders mit der autodidaktisch erlernten Pouring-Technik, Airbrush, Pinseln und Masking Tape, einzigartige Werke, in denen der Zufall eine zentrale Rolle spielt.
Esther Hansen widmet sich der Pollierung von Seide und verschiedenen Wickeltechniken und zeigt, wie vielseitig dieses edle Material sein kann. Mit viel Gespür für Farben, Strukturen und Formen entstehen textile Arbeiten, wie zum Beispiel leichte Seidenkleidung für den bevorstehenden Frühling.
Baha Elloumi bringt mit seinen handgefertigten Olivenholz-Kreationen ein Stück Natur auf die Kunsttage. Ob Schneidebretter, Schalen oder Salatbestecke: Jedes Werk wird sorgfältig geschliffen und mit Olivenöl gepflegt. Bereits auf den ersten Blick ziehen die Arbeiten von Babett Bazant die Aufmerksamkeit auf sich. Mit feinster Frästechnik bearbeitet sie Eierschalen und verwandelt sie in detailreiche Kunstobjekte.
Bei den Kunsttagen steht nicht nur das fertige Werk im Mittelpunkt, sondern auch der Weg dorthin. Mehrere Aussteller arbeiten direkt vor Ort und zeigen zum Beispiel die Herstellung von Papierketten und Glückwunschkarten, Kränze binden, glasieren von Keramiken, Puppenfertigung, Klöppeln und verschiedene Dekoobjekte mit Serviettentechnik. Besucher können zuschauen und Fragen stellen.
Der Eintritt kostet 3 Euro, Kinder bis zwölf Jahre erhalten freien Eintritt. 2 Euro des Eintrittspreises werden bei vielen Künstlern ab einem Mindestumsatz von 20 Euro erstattet. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.stadt-events.de.