Neue Autobatterie: Das müssen Sie wissen

Gerade im Winter machen Autobatterien oft schlapp. Starthilfe kann dem Akku zwar wieder Leben einhauchen. Doch wenn das Auto danach nur schleppend anspringt, wird es Zeit für einen Tausch. Was dabei wichtig ist ...

Die richtige Batterie: Bauform, Kaltstartstrom, Nennspannung, Kapazität: All das sind Faktoren, auf die es bei der Autobatterie ankommt - sie müssen passen. Laut Tüv Süd ist das in der European Type Number (ETN) zusammengefasst, die aus neun Zahlen besteht. Batterien mit gleicher Nummer können problemlos getauscht werden.Den Akku tauschen: Laien sollten die Finger von einem Wechsel in Eigenregie lassen. Denn mit Abklemmen etc. ist es meist nicht getan. Nicht nur muss bei vielen Autos eine exakte Reihenfolge beim Ausbau der Batterie beachtet werden, so der Tüv Süd, sondern:Es drohen Datenverluste, wenn die Fahrzeugelektronik vom Stromkreis getrennt wird. Das kann dazu führen, das selbst Fensterheber danach nicht mehr richtig Dienst tun und erst mal wieder programmiert werden müssen. Profis arbeiten deshalb mit Pufferbatterien.Hat das Auto ein Batteriemanagementsystem oder eine Start-Stopp-Automatik, muss die neue Batterie im Steuergerät eingetragen und angelernt werden.Wer sich den Wechsel selbst zutraut, sollte eine Schutzbrille aufsetzen und säurefeste Handschuhe anziehen, rät der ADAC. Der Automobilclub stellt auf seiner Website eine Anleitung zum Tausch bereit, betont aber: Das ist nur eine Orientierungshilfe. Maßgeblich seien die Angaben des Herstellers.Der Batterie ein langes Leben schenken: Starterbatterien verschleißen, bei neu eingebauten Akkus kann man mit ungefähr fünf Jahren Lebensdauer rechnen. Ob die Batterie doch länger hält, hängt laut ADAC auch von der Nutzung ab. Was schlecht für die Batterie ist: Fährt man nur Kurzstrecken, kann der Generator die Starterbatterie während der Fahrt nicht genug nachladen - es drohen Tiefentladungen, die der Lebensdauer schaden. Auch lange Standzeiten können zum Problem werden. Im Winter sinkt die Ladungsbilanz der Batterie. Zum einen, weil Sitzheizung oder beheizte Außenspiegel im Einsatz sind. Zum anderen, weil das Aufladen bei Minusgraden länger dauert. dpa
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