Stricken für den guten Zweck
Frauen treffen sich regelmäßig zur Handarbeit im ASB-Bahnhof

Alles in Handarbeit: Helene Schäning (von links) mit ihren originellen Kuscheltieren, Nicole Bange und Petra Mehnert mit Wärmetier und Strümpfen.fotos: Frank Hermann/ASB
Barsinghausen. Sie stricken, häkeln und nähen für einen guten Zweck unter dem Dach des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB): Bis zu 22 Frauen einer neuen Handarbeitsgruppe, die sich seit wenigen Monaten regelmäßig im Barsinghäuser ASB-Bahnhof treffen. Bei diesen monatlichen Zusammenkünften entstehen Mützen, Socken, Strümpfe, Schals, Kuscheltiere und vieles mehr. All diese in Handarbeit gefertigten Einzelstücke werden zum Kauf angeboten oder gegen Spenden abgegeben. Der finanzielle Erlös geht dann an soziale Einrichtungen. So überreichten die beiden Initiatorinnen Petra Mehnert und Nicole Bange während der großen ASB-Weihnachtsfeier im Zechensaal einen Betrag von 297 Euro an Sebastian Vogt, Leiter der Arbeiter-Samariter-Jugend (ASJ), zur Unterstützung der Jugendarbeit.

„Es ist ein schönes Gefühl, wenn wir mit unseren Sachen etwas Gutes tun und anderen Menschen eine Freude bereiten können“, sagt Mehnert. Aber das allein sei nicht Motivation für die Frauen, sich regelmäßig einmal im Monat im ASB-Bahnhof zu treffen. Vielmehr gehe es auch um die Begegnungen untereinander, um das gemeinsame Hobby und um den sozialen Zusammenhalt. „Beim Handarbeiten können wir miteinander plaudern, Kaffee trinken, neue Leute kennenlernen und alte Bekannte treffen. Es entstehen persönliche Verbindungen. Ganz nebenbei geben wir uns auch gegenseitig Tipps für’s Stricken oder Häkeln“, erläutert Bange.

Einige Frauen aus der Gruppe treffen sich bereits seit mehreren Jahren in einem privaten Kreis und überreichten vor rund einem Jahr eine Spende von 703 Euro für den ASB-Wünschewagen. Bei dieser Gelegenheit entstand auf Anregung von ASB-Geschäftsführer Jens Meier die Idee, eine neue Handarbeitsgruppe im ASB-Bahnhof zu etablieren. Von der Idee bis zur Umsetzung vergingen noch einige Monate – aber nun treffen sich die Frauen im Alter zwischen Anfang 50 und Ende 80 Jahren regelmäßig, um gemeinsam zu stricken, zu häkeln und zu nähen.

„Jede macht das, wozu sie gerade Lust und Spaß hat. Vorgaben gibt es nicht“, berichtet Mehnert. Aber es gibt Überlegungen, wohin die nächsten Spenden aus dem Erlös der Handarbeiten gehen könnten: Die Frauen denken dabei insbesondere an die vielen Kinder- und Senioreneinrichtungen des ASB-Regionalverbandes. „Vielleicht sind wir auch wieder auf der nächsten großen ASB-Weihnachtsfeier im Dezember mit einem Stand vertreten. Darauf würden wir bei unseren Handarbeitstreffen dann rechtzeitig hinarbeiten“, kündigt Mehnert an.

Auskünfte zur ASB-Handarbeitsgruppe gibt es bei Mehnert unter Telefon (05105) 3735 und bei Bange unter Telefon (05108) 6447911.



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