„Wir rufen alle Bewohnerinnen und Bewohner der Bördedörfer dazu auf, Vorschläge zu entwickeln und uns diese zuzuschicken“, sagt Bürgermeister Henning Schünhof. Der Kreativität seien dabei kaum Grenzen gesetzt, „wichtig ist nur, dass alle vier Ortsteile repräsentiert werden“.
Die Vorschläge können digital erstellt oder klassisch mit Stift und Papier angefertigt werden. „Es können neben Grafiken auch Slogans oder Kombinationen aus beiden Elementen bei uns eingereicht werden“, sagt der Bürgermeister. Zudem können die Entwürfe sowohl von Einzelpersonen als auch von Gruppen geschaffen werden. Die Ideen können per E-Mail an stadtplanung@stadt-barsinghausen.de geschickt werden, Einsendeschluss ist 30. Januar.
Schünhof sagt, dass das neue Logo unter anderem eine identitätsstiftende Wirkung haben soll. Um dies zu erreichen, habe sich die Verwaltung dazu entschieden, den Bürgerinnen und Bürgern diese Beteiligungsmöglichkeit zu geben. „Wir in Barsinghausen haben mit solchen Formaten sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt er und blickt auf die Zeit der Kreisgebietsreform zurück.
„Beim Stadtfest 1973 konnten die Bürgerinnen und Bürger an einem Stand in der Glück-Auf-Halle aus mehreren Dutzend Vorschlägen ihren Favoriten für ein neues Stadtlogo bestimmen. Die Resonanz der Befragung und der gesellschaftliche Austausch über das neue Signet waren damals sehr groß. Dies hat unter anderem dazu beigetragen, dass sich noch heute viele Barsinghäuserinnen und Barsinghäuser an das stilisierte Kleeblatt erinnern und das Logo an einigen Stellen im Stadtbild zu finden ist.“ Genau dies wünsche er sich für den jetzt gestarteten Aufruf. „Idealerweise verbinden die Vorschläge die identitätstiftende Wirkung mit den Zielen des Dorfentwicklungsprogramms und hat einen hohen Wiedererkennungswert“, sagt Schünhof.