Als Leiter der Klosterforsten äußert sich Constantin von Waldthausen auch zu möglichen Lösungen für die Interessenkonflikte wegen illegaler Trails im Deister: „Sicher wäre es auch gut, ein Areal zu schaffen, das den Mountainbikern zur legalen Nutzung und Selbstgestaltung zur Verfügung steht“, sagt der Forstbetriebseiter. Vor dem Hintergrund der auslaufenden Betriebserlaubnis für die offiziellen Trails des Vereins Deisterfreunde sagt von Waldthausen: Für ihn sei es nicht zu verstehen, dass ein so großer Verein nicht in der Lage sei, ein eigenes Vereinsgelände zu finden. „Jeder Dorf-Tennisverein hat mindestens einen Sandplatz“, so von Waldthausen. Für ihn sei der Anspruch auf ein Mountainbikegelände zwar nachvollziehbar. „Es ist aber nicht nachvollziehbar, dass Dritte das leisten sollen“, meint von Waldthausen.