Round Table unterstützt,
wo Hilfe gebraucht wird

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„Es freut mich immer wieder, in zufriedene und glückliche Gesichter blicken zu können, wenn man etwas Positives erreicht hat und helfen konnte. Das bewegt auch etwas in mir selber“, sagt Genemann.

Ganz viel macht der Round Table im Moment für das neue Hospiz an der Bergstraße. „Wir helfen dort bei der Gartenarbeit und derzeit auch beim Roden“, berichtet Heindorf. Der Verein für Gemeindediakonie habe noch ein dahinterliegendes Grundstück gekauft.

Festgelegt auf bestimmte Projekte ist der Round Table nicht. „Im Prinzip können wir dort unterstützen und helfen, wo wir sagen, darauf haben wir Lust und dort können wir etwas bewirken“, sagt Heindorf. So hat die Männerriege dem Fuchsbau-Verein schon beim Holzhacken geholfen. Und in der Egestorfer Kita Wirbelwind hätte man das alte Kneipp-Becken demontiert und den Schutt entsorgt, erzählt Heindorf. Der Barsinghäuser Round Table unterstützt auch immer den Weihnachtspäckchen-Konvoi nach Osteuropa.

Zudem hilft er mit Geld. Bei den verkaufsoffenen Sonntagen in Barsinghausen hat der Round Table immer einen Stand mit Flammkuchen. „Das über solche Aktionen generierte Geld spenden wir“, sagt Genemann. Pro Jahr können das bis zu 5000 Euro sein, die der Round Table weitergibt.

Auch der erste Ball, den der Round Table am 28. Februar im Sporthotel veranstaltet, ist für einen guten Zweck. Offizieller Veranstalter ist der Förderverein des Round Table. Finanzieren soll sich die Veranstaltung selbst über die Eintrittsgelder. „Darüber hinaus hoffen wir, Sponsoren zu finden, um am Ende eine Großspende für ein soziales Projekt machen zu können“, sagt Heindorf. Auch hier hat sich der Round Table für das Hospiz entschieden.

Karten für den ersten Wohltätigkeitsball gibt es online auf bascheball.de. Der Eintritt kostet 89 Euro inklusive Büfett. 112 Karten für den Ball sind im Verkauf. Man habe sich bewusst dafür entschieden, zunächst in einem etwas kleineren Rahmen anzufangen. „Wenn es dann funktioniert, lässt sich die Veranstaltung in den nächsten Jahren etablieren und dann auch vielleicht größer aufziehen“, sagt Genemann

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