Die Stadt teilt auf Nachfrage dazu mit, dass die baulichen Maßnahmen aufgrund „technischer Randbedingungen priorisiert“ werden. Dafür werden unter anderem der Nutzwert, also die Verkehrssicherheit und oberflächliche Schäden, sowie der sogenannte Substanzwert genauer betrachtet. Zu Letzterem gehören nach Angaben der Stadt der Aufbau, die Frostsicherheit und die Dauerhaftigkeit.
Barsinghausen erarbeitet derzeit einen neuen Prioritätenkatalog und plant einzelne Budgets. Der Katalog legt die Reihenfolge der Projekte fest. Genauere Informationen dazu liegen noch nicht vor.
In der Stadt Ronnenberg gibt es bereits ein ausführliches Sanierungsprogramm, das alle drei Jahre erneuert wird. Dafür wird der Zustand der Straßen und Gehwege mit einer entsprechenden Bewertung im Geographischen Informationssystem (GIS) erfasst. Eine beauftragte Firma führte 2024 eine flächendeckende Zustandserfassung mit modernsten Messtechniken durch. Die eingesetzten Groß- und Schmalspurmessfahrzeuge verfügen über Technik, die mehrere Verfahren auf innovative und einzigartige Weise kombiniert. Das Verfahren ermöglicht es, alle Straßen in abgestufte Zustandskategorien einzuteilen, teilt die Stadt Ronnenberg mit. Straßen und Gehwege, die in die schlechtesten Kategorien eingestuft wurden, werden jetzt zur Sanierung vorgeschlagen.
Konkret geplant ist in Barsinghausen für das kommende Jahr der erste Bauabschnitt für den Ausbau der Kaltenbornstraße (Hühnerberg). Insgesamt unterteilt sich das Vorhaben in drei Bauabschnitte, die für die Jahre 2027 und 2028 geplant sind. Außerdem geht die Sanierung des Innenstadtrings weiter. Der Abschluss für diese gesamte Maßnahme ist für 2028 geplant.
Des Weiteren ist für 2027 der Ausbau der Nebenanlagen der Ortsdurchfahrt Groß Munzel, die Osterfeldstraße (von Langenäcker bis Hans-Böckler-Straße), die Otto-Backhaus-Straße, die Halbe Straße im Ortsteil Langreder und die Straße An der Hängebank in der Barsinghäuser Siedlung geplant.