Stellvertretend nahmen die Schülervertreterinnen Anna Heide und Shirine Bediri jetzt symbolisch den Scheck entgegen. Sie bedankten sich in Gegenwart des stellvertretenden Schulleiters Christian Bohn bei Sven Hasselmann, dem Vorsitzenden des Schulfördervereins, und Ralf Rosenbach, dem Sprecher des Orga-Teams und ehemaliger Didaktischer Leiter der KGS. Für die Planung der KGS-Jubiläumsparty hatten sich eine handvoll ehemalige Lehrer und Schüler zusammengetan. Offizieller Veranstalter war der Förderverein der Schule.
Was jetzt mit dem Geld passieren soll? Die Schülerinnen planen bereits begeistert. „Wir wollen die Demokratie in der Schule stärken“, sagt Shirine. Deswegen solle eine Demokratiesäule angeschafft, mithilfe derer die Schülerinnen und Schüler an der KGS aktiv an Entscheidungen beteiligt werden können.
Anna möchte gerne mehr Wasserspender in der Schule haben. „Vielleicht können wir eine kleine Teeküche einrichten“, schlägt sie vor. Beide Schulsprecherinnen betonen, dass sie selbst Verantwortung übernehmen wollen und dass man ihnen das auch zutrauen solle.
Die Vorschläge sollen jetzt in der Schülervertretung abgestimmt und bis zu den Weihnachtsferien der Schulleitung vorgestellt werden. Im Januar werde dann der Vorstand des Schulfördervereins abschließend beraten und entscheiden.
Über 600 Leute hatten bei der KGS-Party mitgefeiert. Die Veranstaltung war lange im Voraus ausverkauft. Wegen des großen Ansturms auf Karten war die Fete in die Wandelhalle nach Bad Nenndorf verlegt worden. „Es war ein wunderbares Wiedersehen vieler Ehemaliger“, sagt Rosenbach, der von der größten Veranstaltung in der Geschichte der KGS spricht. Ein Highlight sei die unerwartete Anreise aus Berlin von Thorsten „Zille“ Wiemann aus der alten KGS-Songgruppe gewesen, der einst Hunderte von Barsinghäusern mit seiner Stimme begeistert habe. Bei der KGS-Party performte er gegen 2 Uhr den Abschiedssong: „Wenn wir zusammen sind“.