Siedlergemeinschaften rücken enger zusammen

Barsinghausen. Die vier Siedlergemeinschaften in Barsinghausen, Egestorf, Goltern und Hohenbostel-Bördedörfer wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Zwar sind die Gemeinschaften rechtlich eigenständige, gemeinnützige Vereine, gemeinsam sind sie jedoch im Verband Wohneigentum Niedersachsen organisiert und vertreten die Interessen von rund 2000 Mitgliedern.

Seit dem vergangenen Jahr stimmen sich die vier Gemeinschaften wieder intensiver ab. Ziel ist es, gemeinsame Aufgaben besser zu bewältigen, die Arbeit der Vereine stärker in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen und Überschneidungen bei Veranstaltungen zu vermeiden. Auch bei lokalen Themen wollen die Siedlergemeinschaften ihre Erfahrungen und Anliegen stärker bündeln.

Ein erstes größeres gemeinsames Projekt steht im Zeichen der Kommunalwahl. Am 5. September ab 15 Uhr laden die vier Vereine zu einer Podiumsdiskussion in die Aula der Adolf-Grimme-Schule ein. Erwartet werden die drei Bürgermeisterkandidaten sowie Vertreter aller acht politischen Gruppierungen, die derzeit im Rat der Stadt Barsinghausen vertreten sind. Weitere Informationen zum Ablauf und zu den Teilnehmern sollen noch folgen. Die Themen für die Diskussion haben die Siedlergemeinschaften zuvor bei ihren rund 2000 Mitgliedern abgefragt und ausgewertet. Dabei zeigte sich, dass viele Anliegen bekannt sind: Die Vorstände werden regelmäßig von Mitgliedern zu kommunalen und wohnungsbezogenen Fragen angesprochen und geben dabei Unterstützung und Orientierung. RED
Druckansicht