Gleichzeitig steigen die Kosten für Personal, Energie und Versorgung. Einrichtungen kämpfen um eine auskömmliche Finanzierung, Pflegebedürftige und ihre Familien mit wachsenden Eigenanteilen. Während in der Stadt vielerorts noch Wahlmöglichkeiten bestehen, drohen vor allem im Umland längere Wege und Versorgungslücken. Doch Pflege darf keine Frage des Wohnorts oder des Geldbeutels werden. Die entscheidende Frage lautet deshalb: Wie kann gute Pflege in der gesamten Region auch künftig erreichbar, bezahlbar und menschlich bleiben?
Bei der Wahl der Regionspräsidentin oder des Regionspräsidenten am 13. September werden dafür wichtige Weichen gestellt. Doch welche konkreten Antworten haben die Kandidierenden? Wie wollen sie Pflegekräfte gewinnen und im Beruf halten? Wie lässt sich unnötige Bürokratie abbauen? Wer trägt die steigenden Kosten, wenn zugleich die öffentlichen Kassen unter Druck geraten? Und wie kann verhindert werden, dass die Qualität der Versorgung davon abhängt, wo jemand lebt oder wie viel Geld eine Familie aufbringen kann?
Darüber wollen wir nicht nur reden – wir wollen nachfragen, diskutieren und Antworten einfordern. „Hannover fragt nach – der Kandidatencheck“ ist eine gemeinsame Veranstaltung der Neuen Presse und der Diakonie in Niedersachsen. Auf dem Podium diskutieren Eva Bender (SPD), Sinja Münzberg (Grüne), Oliver Junk (CDU), Mizgin Çiftçi (Die Linke) und Robert Reinhardt-Klein (FDP).
Und Sie sind ausdrücklich eingeladen, sich einzumischen: Stellen Sie Ihre Fragen, schildern Sie Ihre Erfahrungen und sagen Sie und, was sich in der Pflege und Gesundheitsversorgung dringend ändern muss.
Am Dienstag, 11. August, beginnt die Veranstaltung um 18 Uhr im Stephansstift, Kirchröder Straße 44e. Der Eintritt ist frei, für eine Anmeldung scannen Sie einfach mit Ihrem Handy bitte den nebenstehenden QR-Code.
Machen Sie mit beim NP-Kandidatencheck. Denn die Zukunft der Pflege betrifft uns alle.