In den vergangenen Monaten haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Baubetriebshofes und der Barsinghäuser Beschäftigungsinitiative (BBI) an den drei Hütten marode oder fehlende Teile ausgetauscht und erneuert. So wurden der Steg und das Geländer an der Hütte am Forellenteich ersetzt.
An der Hütte zwischen Egestorf und der Wennigser Mark sowie am geografischen Mittelpunkt Barsinghausens in der Feldmark zwischen Barsinghausen und Goltern waren Teile gestohlen worden. Sie sind inzwischen ersetzt worden. Ein Problem in den Schutzhütten ist auch immer wieder Vandalismus. Viele Beschädigungen und angekokelte Tischplatten entstanden durch den Gebrauch von Einweggrills. Die Stadt hat nun reagiert. „Als Schutz wurden Siebdruckplatten auf die Tische geschraubt“, sagt Benjamin Schrader, Stabsleiter des Bürgermeisters.
Um Vandalismus zu verhindern, hat die Stadt bereits mehrfach eine Belohnung für entscheidende Hinweise auf Verursacher ausgesetzt. Nicht nur in den Schutzhütten, vor allem auf den Schulgeländen sind Sachbeschädigungen in Barsinghausen ein Problem. In den Hütten seien nun Schilder angebracht worden, auf denen eine Belohnung zur Überführung der Täter erwähnt werde, so Schrader.
Grundsätzlich ist das Grillen an oder in Schutzhütten nicht per se verboten, aber an Regeln gebunden. Bei Trockenheit und akuter Waldbrandgefahr sind allerdings selbst ausgewiesene Grillplätze tabu. Sollte das Grillen dann nicht erlaubt sein, werde in den Schutzhütten entsprechend darauf hingewiesen, kündigt Schrader an.
Die Region Hannover hat das Teilprojekt mit mehr als 21.000 Euro für die Materialkosten gefördert. Auch für den Neubau der Schutzhütte am nördlichen Ende des Festplatzes in Hohenbostel und für einen Ersatz der Jump-Hütte am Karl-Blume-Weg hatte es von der Region Hannover bereits eine Finanzspritze gegeben. Dafür waren mehr als 20.000 Euro für die Materialkosten bereitgestellt worden. Die alte, marode Jump-Hütte am Karl-Blume-Weg war nach mehr als 25 Jahren abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden.
Die Stadt Barsinghausen plant, die Schutzhütten weiter aufzuhübschen. Ein Antrag für die nötigen Mittel sei inzwischen bei der Region gestellt worden. Damit sollen Bouleanlagen und Outdoor-Kinderspiele an vier Schutzhütten gebaut werden. Unter anderem sollen an der Jump-Hütte und an der Hütte bei Langreder Memoriespiele, Klangelemente und Tic-Tac-Toe entstehen. Auch die Hütte am geografischen Mittelpunkt soll ein Tic-Tac-Toe bekommen. Die Boulebahnen sollen nach Groß Munzel und an den Festplatz bei Hohenbostel.
„Wir stehen mit der Region in Kontakt und warten auf den Zuwendungsbescheid. Wir hoffen, dass er bis zum Ende der Ferien vorliegt und rechtskräftig ist“, sagt Schrader. Danach könne man die Arbeiten sofort ausschreiben. Schrader geht davon aus, dass die ersten Sachen bis zum Spätherbst fertig und dann auch schon nutzbar sind.
Die Gesamtinvestition an den Schutzhütten beläuft sich dann auf rund 85.000 Euro.