„In den vergangenen Tagen hatte die Stadt Barsinghausen die betroffenen Eltern über die geplanten organisatorischen Veränderungen informiert. Insbesondere beim Elternabend der Krippe Egestorf wurden die Hinweise und Sorgen der Familien aufgenommen“, heißt es in einer Mitteilung der Verwaltung. Viele Eltern machten dabei deutlich, welche Bedeutung vertraute Bezugspersonen, bestehende Gruppenstrukturen und ein möglichst behutsamer Übergang für ihre Kinder haben.
Die Rückmeldungen der Eltern habe die Verwaltung zum Anlass genommen, die personelle Situation nochmals umfassend zu bewerten. Im Ergebnis haben sich inzwischen neue personelle Möglichkeiten ergeben, die bei der ursprünglichen Entscheidung angeblich noch nicht absehbar gewesen waren.
„Unser Ziel war und ist eine verlässliche Kinderbetreuung für alle Familien in Barsinghausen. Gleichzeitig ist es uns wichtig, die Hinweise der Eltern ernst zu nehmen und jede realistische Möglichkeit sorgfältig zu prüfen. Dass wir nun eine Lösung gefunden haben, die den Fortbestand der Krippe Egestorf ermöglicht, freut uns sehr“, erklärt Bürgermeister Henning Schünhof.
Die Kindertagesstätte Arche bleibt von dieser Anpassung unberührt. „Dort lassen die dauerhaft niedrigen Kinderzahlen einen wirtschaftlich und organisatorisch sinnvollen Betrieb derzeit nicht mehr zu. Für alle betroffenen Kinder stehen wohnortnahe Betreuungsplätze in anderen Kindertageseinrichtungen zur Verfügung“, so die Stadt.