Barsinghausen.
Die Geschäftsführung der gemeinnützigen Labora teilt mit, die Jugendwerkstatt Barsinghausen zum 31. Juli zu schließen. Es sei eine schwere Entscheidung gewesen. „Nach sorgfältiger Prüfung der rechtlichen und finanziellen Bedingungen ist dieser Schritt unausweichlich“, heißt es in einer Mitteilung des Betriebsleiters Pascal Vogel. Gemeinsam mit der Stadt Barsinghausen und der NBank, dem Förderinstitut des Landes Niedersachsen, sei in den vergangenen Monaten intensiv und mit großem Engagement daran gearbeitet worden, eine tragfähige Lösung für den Erhalt der Jugendwerkstatt Barsinghausen zu finden. „Trotzdem ist eine Fortführung der Jugendwerkstatt unter der vorgesehenen Förderstruktur nicht möglich“, teilt Vogel mit.„Durch unsere jahrelange Arbeit für junge Menschen in und um Barsinghausen ist es uns ein besonderes Anliegen, diese Zielgruppe nicht aus den Augen zu verlieren. Die Schließung der Jugendwerkstatt entbindet uns daher nicht von der Verantwortung, für die Jugendlichen da zu sein“, erklärt Geschäftsführerin Daniela Möhlenbrock. „Deshalb ist der weitere Austausch mit allen Akteuren für ein neues, passgenaues Projekt für und in Barsinghausen geplant.“
RED