KRH setzt deutschlandweiten Maßstab
Gefäßzentrum Region Hannover in Gehrden und Neustadt wird als erstes Zentrum standortübergreifend zertifiziert

Strahlende Gesichter: Prof. Dr. Jochen Wedemeyer (von links), Prof. Dr. Marc Wilhelm Merx, Dr. Michael Maringka, Laura Schott, Svenja Karbig, Dr. Gero Lanzoni, Dr. Nikolaj Mokov und Dr. Götz Voshage freuen sich über die klinikübergreifende Zertifizierung.Foto: Daniel Junker/KRH Klinikum Region Hannover
Gehrden/Neustadt. Das KRH Klinikum Region Hannover setzt einen neuen Maßstab: Erstmals ist eine Zertifizierung klinikübergreifend vergeben worden – für das Gefäßzentrum des KRH Klinikum Region Hannover an den Standorten KRH Klinikum Robert Koch Gehrden und KRH Klinikum Neustadt am Rübenberge.

Ausgestellt ist das Zertifikat von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, der Deutschen Röntgengesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Gefäßmedizin. Es bestätigt beiden Häusern nachweislich höchste Qualitätsstandards durch fachübergreifende Patientenversorgung, strukturierte Abläufe, eine stärkere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung, ausreichend Erfahrung und geprüfte Qualität in diesem Fachbereich.

„Mit dem Gefäßzentrum Region Hannover an den Standorten Gehrden und Neustadt können wir zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten unsere Expertise in einem großen Radius anbieten. Durch die enge Zusammenarbeit unserer beiden Standorte im Norden und Westen der Region Hannover werden Kapazitäten und Fachwissen optimal genutzt. Das wird durch die Zertifizierung unterstrichen und passt genau zu unserer Ausrichtung mit der Medizinstrategie 2030. Und natürlich ist die Auszeichnung eine Anerkennung für das gesamte Team, das jeden Tag mit großem Einsatz und hoher Professionalität arbeitet“, sagt Matthias Bracht, KRH-Geschäftsführer Medizin.

„Wir freuen uns ganz besonders über das Zertifikat, vor allem für unsere Patientinnen und Patienten. Es symbolisiert die hohe Qualität der Versorgung, vor allem durch unsere fach- und standortübergreifende Zusammenarbeit. Aber auch für unsere Mitarbeitenden und Künftige hat das Zertifikat Strahlkraft, denn es steht für strukturierte Abläufe“, sagt Prof. Dr. Jochen Wedemeyer, Ärztlicher Direktor beider KRH-Standorte.

Insgesamt erfüllten die Teams mehr als 20 Kriteriengruppen – von Personal und Qualifikation, über Erfahrungen, Ausstattung und Verfahren bis zum Aufzeigen der interdisziplinären Zusammenarbeit. Konkret bedeutet das: Es müssen ausreichend spezialisierte Fachärzte da und verfügbar sein, eine bestimmte Anzahl von Fallzahlen erreicht und bestimmte technische und therapeutische Standards erfüllt sein. Zudem ist die Zusammenarbeit zum Beispiel mit Radiologie oder Angiologie verpflichtend. Zur Qualitätssicherung, für die das Qualitätsmanagement verantwortlich zeichnet, zählen unter anderem Sprechstunden und Konferenzen.

„Die Auditoren haben für ihre Prüfungen viel Zeit an unseren beiden Standorten verbracht. Mich freut, dass sie uns schon vor Ort gespiegelt haben, wie angetan sie von unserer Arbeitsleistung sind“, sagt Götz Voshage, der den Zertifizierungsprozess als Ärztlicher Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Chefarzt an den beiden Standorten gemeinsam mit Nikolaj Mokov, leitender Oberarzt am Institut, maßgeblich mit vorangetrieben hat. „Ich bin so viele Jahre hier und weiß daher, was wir zu leisten imstande sind.“

„Höchste Fachkompetenz, enge Zusammenarbeit, zwei Standorte – das ist das Leitprinzip unseres zertifizierten Gefäßzentrums. Spezialisten aus Gefäßchirurgie, interventioneller Radiologie und Angiologie arbeiten fachübergreifend zusammen, damit Patientinnen und Patienten an beiden Standorten eine exzellente und umfassende Versorgung aus einer Hand erhalten“, sagt Laura Schott, leitende Oberärztin der Gefäßchirurgie der Klinik für Gefäß- und Endovaskularchirurgie in Gehrden.

Das Gefäßzentrum Region Hannover vereint die Fachgebiete Innere Medizin (Kardiologie und Angiologie), Radiologie sowie die Gefäß- und Endovaskularchirurgie. Zum Gefäßzentrum Region Hannover gehören neben der Gefäß- und Endovaskularchirurgie in Gehrden die Klinik für Herz- und Gefäßkrankheiten und Internistische Intensivmedizin sowie in Neustadt die Klinik für Viszeralmedizin und die Klinik für Innere Medizin (Kardiologie und Angiologie), zudem an beiden Standorten das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie.

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