Beachtlich: 29 Abiturientinnen und Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma. Eigentlich passte dieses Ergebnis so gar nicht zum Abimotto, das sich der 2026-Jahrgang ausgedacht hatte: „Ferrabi – mehr Punkte in Flensburg als im Abi“. Das beste Abitur mit der Traumnote 1,0 legten Finn Widdel und Jan Lauenstein hin. Mehr als 30 Schülerinnen und Schüler wurden für herausragende Leistungen in einem Fach sowie langjähriges Engagement in AGs oder im sozialen Bereich geehrt.
„Diese Gesellschaft braucht Euch. Helft uns dabei, dass sie nicht auseinanderfliegt. Ich wünsche Euch, dass jeder den Platz findet, wo er sich einbringen kann“, gab Schulleiterin Bethe den jungen Menschen mit auf den Weg. Aber es gab von ihr auch Kritik: So hätten es einige beim Abistreich wohl etwas übertrieben. Sachen seien kaputtgemacht worden. „Aber mich hat es dann umso mehr gefreut, dass einige von Euch Verantwortung übernommen und hinterher wieder alles in Ordnung gebracht haben“, sagte Bethe. Dieses Verantwortungsbewusstsein sollten sie sich erhalten.
Schöne Anekdoten von den gemeinsamen Seminarfahrten, aber auch motivierende Worte für den weiteren Lebensweg gaben den jungen Leuten auch Sascha Gruschwitz, Alexander Hofmeister, Christoph Jakob, Johanna Lichtenwald, Alexander Rachnow, Nele Schweitzer, Sascha Sell und Lars Wellbrock mit, die die Lehrerrede hielten: „Ihr habt gezeigt, dass ihr bereit für die Welt seid!“
Auch Bürgermeister Henning Schünhof (SPD) gratulierte: „Ihr habt durchgehalten und Euch weiterentwickelt.“ Sie würden nun sehr unterschiedliche Wege einschlagen – aber egal, wohin der Weg sie führe: Ein Stück Barsinghausen werde sie immer begleiten.
Im Namen des jüngeren zwölften Jahrgangs wünschten Moritz Feldkamp und Julius Hühne, dass „dies hier nicht das Finale, sondern der Anfang von etwas Größerem“ sei.