„Nicht nur sportliche Fähigkeiten“
Beim Jubiläumsfest geht es um Walter Öhlers, Rüdiger Waldeck, Heinrich Borgfeld,
Joachim Ahlswede sowie alle Eltern, Helfer und den Nachwuchs

Inzwischen finden Handballspiele ganz selbstverständlich in der Halle statt, das war lange Zeit jedoch nicht so.  FOTOS: TuS Empelde

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„Es sind die Menschen, die einen Verein erfolgreich machen, ihn zum Wachsen bringen und für Zukunft sorgen“, sagt der Spartenleiter. „Menschen, die sich mit Leidenschaft und Herzblut einsetzen. Menschen, die Verantwortung übernehmen.“ Es gehöre auch Glück dazu, solche Menschen im eigenen Umfeld zu haben. „Und dieses Glück hatten und haben wir.“

Zu diesen prägenden Persönlichkeiten gehört Walter Öhlers, der 40 Jahre lang als Spartenleiter, Jugendwart und Trainer aktiv war. Ihm zu Ehren richtet die Handballsparte seit 2006 das Walter-Öhlers-Turnier aus. In diesem Jahr fand es bereits zum 18. Mal statt. Auch Rüdiger Waldeck hat den Handballsport in Empelde über Jahrzehnte geprägt. Seit mehr als 60 Jahren engagiert er sich als Trainer und als Gründer des Handballjugendförderkreises Empelde. Der Förderkreis unterstützt die Nachwuchsarbeit des TuS jedes Jahr mit mehreren Tausend Euro – unter anderem für Trainingsausstattung, Turnierfahrten, das Herbstcamp, den Benther-Berg-Lauf und in diesem Jahr auch für die vierte FSJlerin.

Das Jubiläum am 13. Juni war deshalb auch ein Dankeschön an all jene, die den Handball in Empelde tragen: an Eltern, Helferinnen und Helfer, das Spartenleitungsteam, Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter, Sponsoren und die Stadt Ronnenberg. Zu den Gästen gehörten auch ehemalige Spartenleiter, darunter Heinrich Borgfeld, der mit 92 Jahren zu den langjährigen Wegbegleitern der Sparte zählt, sowie Joachim Ahlswede. Bürgermeister Marlo Kratzke gratulierte ebenfalls und überreichte eine Urkunde zum Jubiläum. Kratzke sagte: „Die Handballsparte hat über Generationen hinweg das gesellschaftliche Leben in Empelde geprägt und gehört bis heute zu den tragenden Säulen des Vereinslebens in unserer Stadt. Hier werden nicht nur sportliche Fähigkeiten vermittelt, sondern auch Werte, die weit über das Spielfeld hinaus Bedeutung haben.“

Beim Festprogramm standen besonders die jungen Handballerinnen und Handballer im Mittelpunkt. In Freundschaftsspielen traten die Minis sowie die E-, D- und C-Jugenden an. Zum Abschluss gab es ein Juxturnier mit Eltern, Spielerinnen und Spielern. Auf dem Schulhof wartete zudem eine Spielelandschaft mit Hüpfburg, Fußballdart, Wurfmaschine und weiteren Angeboten.

So wurde das Jubiläum nicht nur zu einem Rückblick auf 100 Jahre Handballgeschichte, sondern auch zu einem Zeichen dafür, dass die Sparte weiter von dem lebt, was sie seit ihren Anfängen trägt: Gemeinschaft, Ehrenamt und einer lila-weißen Begeisterung für den Sport.



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