„Die Digitalisierung ist kein Sprint, sondern ein Marathon – aber wir sind auf einem guten Weg. Die steigenden Nutzerzahlen zeigen: Unsere Angebote werden angenommen und entlasten sowohl Einwohnerinnen und Einwohner als auch die Verwaltung“, sagt Cordula Drautz, Dezernentin für Digitalisierung der Region Hannover. „Die Region Hannover stößt an Grenzen, wo sie nicht selbst steuern kann: Wir sind auf funktionierende Partnerschaften angewiesen – sei es mit hannIT, dem IT-Dienstleister Nolis oder den EfA-Anbietern“, sagt Drautz. Viele Leistungen hängen von „Einer für alle“-Lösungen (EfA) ab, die Bund oder Länder bereitstellen. Verzögerungen bei EfA-Anbietern, beispielsweise im Waffenrecht oder bei Einbürgerungen, oder fehlende Schnittstellen beim Rückkanal für digitale Bescheide blockieren die vollständige Digitalisierung. Drautz weiter: „Entscheidend ist, dass wir dort, wo wir selbst handeln können, Gas geben und das mit Erfolg.“ Das würden die freiwilligen Digitalisierungsprojekte zeigen, die nicht OZG-pflichtig sind: Hier seien bereits 74 von 83 Leistungen abgeschlossen.
Das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund, Länder und Kommunen, ihre Verwaltungsleistungen digital anzubieten. Konkret beinhaltet das zwei Aufgaben: Digitalisierung und digitale Vernetzung. Zum einen müssen Verwaltungsleistungen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene digitalisiert werden. Zum anderen muss eine IT-Infrastruktur geschaffen werden, die jeder Nutzerin und jedem Nutzer den Zugriff auf die Verwaltungsleistungen mit nur wenigen Klicks ermöglicht. Alle digitalen Dienstleistungen der Region Hannover sind im Service-Portal unter region-hannover.gov.de gebündelt aufrufbar.