Die jährliche Bürgerversammlung im Ronnenberger Gemeinschaftshaus gibt es ab sofort nicht mehr. In Zukunft wird es im zweitgrößten Stadtteil einen eigenen Ortsrat geben. Und dort soll dann während des Tagesordnungspunktes „Einwohnerfragestunde“ das passieren, wozu es diese Versammlungen bislang gab: Bürgerinnen und Bürger können Fragen stellen und auf Probleme hinweisen. „Wir hoffen, dass der Ortsrat mit frischen Leuten jeder Altersstufe gebildet werden kann – die für ihren Stadtteil eintreten“, sagte Sitzungsleiter Uwe Buntrock (Grüne).
Die Bürgerversammlung fand nun letztmalig vor der Kommunalwahl im September statt. Die Versammlung gibt es seit etwa 2008. Was für Ronnenberg gilt, gilt auch für den größten Stadtteil Empelde. Dort soll sich ebenfalls nach der Wahl ein Ortsrat bilden. Zuvor gibt es auch in Empelde noch eine letzte Bürgerversammlung. Dann ist dieses Format endgültig Geschichte.