Die Idee hinter dem Format sei bewusst schlicht gehalten: Menschen sollen in lockerer Atmosphäre zusammenkommen – ohne festes Programm oder Tagesordnung. Ob über das Leben im Ort, den eigenen Garten oder ganz Alltägliches gesprochen wird, ergebe sich spontan. Jede und jeder ist willkommen.
Entstanden ist die Initiative im vergangenen Herbst im Rahmen der Vorbereitungen für die Gedenkveranstaltung zum 9. November. Die dort geführten intensiven Gespräche wurden von den Beteiligten als so bereichernd empfunden, dass der Wunsch entstand, auch darüber hinaus Räume für Begegnung zu schaffen.
Organisiert wird „Dorfgespräch“ von einem Zusammenschluss aus Timo Röss (Jugendpflege Wennigsen), Noa und Fabian Wessel (Theater zwischen den Dörfern) sowie den Privatpersonen Barbara Krüger und Susanne Wolter. Geplant sind weitere Treffen in unregelmäßigen Abständen.
Für Sitzgelegenheiten und kleine Tische ist gesorgt, Getränke und Snacks können bei Bedarf selbst mitgebracht werden. Als Treffpunkt wurde bewusst der zentral gelegene Forge-les-Eaux-Platz gewählt. Noah Wessel beschreibt es so: „In der Mitte zwischen Rathaus, Kloster, Theater, Schule und Jugendpflege – das passt perfekt zu unserer Idee.“