Der SV Gehrden gehört mit mehr als 2300 Mitgliedern und rund 20 Sportarten zu den größten Sportvereinen in der Region und ist der größte in der Stadt. Vorstandssprecher Rolf Meyer bedankte sich herzlich für die Zuwendung: „Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, eine solche Spende zu erhalten – das wissen wir sehr zu schätzen.“
DRK-Vorsitzende Andrea Nitsch betonte, wie wichtig die Vernetzung mit anderen Gehrdener Vereinen geworden sei. Als gebürtige Gehrdenerin liege ihr die Stadtgesellschaft am Herzen – und die Freude, Gutes zu tun und dessen Wirkung unmittelbar zu erleben, treibe sie an. Das DRK Gehrden gibt Einnahmen – etwa aus dem Bücherbasar beim Herbstfest oder aus Spendengeldern – in der Regel direkt weiter. „Wenn wir Spenden zu verteilen haben, überlegen wir, wo in Gehrden wir etwas Gutes tun können“, so Nitsch. Es sei nicht die erste Zuwendung an den SV Gehrden: Bereits eine frühere Spende sei dem Jugendbereich des Vereins zugutegekommen. Meyer deutete an, dass die aktuelle Summe erneut dorthin fließen werde.
Dass der Verein boomt, verdeutlichte Andrea Hoefener, Leiterin der SV-Geschäftsstelle: „Wir haben 1100 Jugendliche im Verein.„ Vorstandssprecher Meyer brachte die Lage auf den Punkt: „Wir platzen aus allen Nähten.“ Derzeit plane der Verein verschiedene Bauvorhaben, um dem Andrang gerecht zu werden. In einigen Sparten übersteigt die Nachfrage derzeit die Kapazitäten, wie Vorstandsmitglied Helmut Wettig erläuterte. Interessierte können sich jedoch jederzeit beim Verein melden – beim Faustball etwa sind noch Plätze frei.