RSB fördert Sportstätten mit Rekordsumme

Millionenförderung für Vereine vor Ort: Barsinghausen, Ronnenberg und Wennigsen profitieren

Region. Der Regionssportbund Hannover (RSB) hat am Donnerstagabend in Kirchdorf die Förderentscheidungen für das Sportstättenbaujahr 2026 bekannt gegeben. Insgesamt profitieren 52 Vereine von Zuschüssen, die sich auf eine Rekordsumme von rund 1,49 Millionen Euro aus Landesmitteln belaufen. Zusammen mit weiteren Fördergeldern ergibt sich ein Gesamtvolumen von mehr als 3,1 Millionen Euro.

Auch mehrere Vereine aus dem Calenberger Land erhalten Unterstützung für ihre Projekte. In Barsinghausen wird beim TSV Kirchdorf die Laufbahn samt Nebenflächen saniert. Dafür sind Gesamtkosten von rund 76.000 Euro vorgesehen, der Landeszuschuss liegt bei gut 30.000 Euro. Ebenfalls gefördert wird der TSV Langreder, der seine Heizungsanlage auf eine Wärmepumpe umrüsten will.

Die mit Abstand größte Einzelmaßnahme in der Region betrifft den TuS Empelde in Ronnenberg. Dort ist der Neubau eines Vereinshauses mit Sportraum geplant, nachdem das bisherige Vereinsheim bei einem Brand zerstört wurde. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von knapp 468.000 Euro und erhält rund 130.900 Euro aus Landesmitteln. Insgesamt fließen einschließlich weiterer Förderquellen sogar mehr als 330.000 Euro in das Vorhaben. Damit handelt es sich zugleich um die teuerste Maßnahme des gesamten Förderprogramms.

In Wennigsen profitiert der Reitverein Wennigsen von der Förderung. Er erhält Zuschüsse für kleinere Modernisierungs- und Erhaltungsmaßnahmen an der bestehenden Reitanlage. Die Gesamtkosten liegen bei gut 9.000 Euro.

Mit den Investitionen wollen die Vereine ihre Infrastruktur langfristig sichern und weiterentwickeln. Der Regionssportbund betont die große Bedeutung moderner und funktionsfähiger Sportstätten für den Vereinsbetrieb und die Angebotsvielfalt vor Ort.

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