Denn die Parksituation in Gehrden ist bereits seit Jahren angespannt. Freie Stellplätze sind Mangelware und daher immer wieder ein heiß diskutiertes Thema im Rathaus. Mit dem Pilotprojekt versucht die Stadt nun, das Parkplatzangebot übersichtlicher zu gestalten.
Auf dem Parkplatz an der Dammstraße wurden bereits die ersten Parksensoren aufgeklebt, die über eine Smartphone-App anzeigen, wie viele Stellplätze auf dem Parkplatz noch frei sind. „Bis auf den Behindertenparkplatz und die Ladesäulenstellplätze haben alle Stellplätze einen Sensor“, erklärte Christina Unselt im Bauausschuss der Stadt Gehrden. Freie Ladesäulen für E-Autos lassen sich in der Regel separat über die nötigen Apps einsehen und sind daher nicht zwingend notwendig.
Am Montag, 9. März, wurde mit den Arbeiten begonnen. Durch die Witterungsverhältnisse der vergangenen Wochen zog sich die Umsetzung des Projekts in die Länge. Doch jetzt kann es weitergehen: Im nächsten Schritt werden die Sensoren in den Parkplatz eingefügt und mit der eigens dafür eingebauten Schaltfläche verbunden. „Das wird jetzt alles verknüpft“, erklärte Bürgermeister Malte Losert (parteilos).
Die dafür benötigte App gibt die Stadt in den kommenden Tagen bekannt. „Wir gucken gerade noch“, sagt Losert, „ob wir das nicht auch in unsere Stadt-Gehrden-App einweben können.“ Der Parkplatz an der Dammstraße wird als Testobjekt genutzt, um das System auch für künftig geplante Parkplätze zu verwenden.
„Wir wollen es auf dieser Fläche testen, und wenn es sich als gewinnbringend abzeichnet, dann wird das auch gleich in die Planungsleistung für die neuen Parkplätze mit aufgenommen“, erklärt Losert. Das Ziel sei es, bereits zu Hause sehen zu können, welche Parkplätze frei sind. Ähnlich wie bei dem Parkleitsystem der Stadt Hannover.