„Es geht endlich mit großen Schritten voran“, sagte Barbara Schulte, KRH-Geschäftsführerin Finanzen und Infrastruktur, zur Bedeutung des Tages für das KRH Klinikum Robert Koch Gehrden und fügte hinzu: „Der symbolische Spatenstich ist einer der großen Meilensteine auf jeder Baustelle. Nach komplexen Planungen und Vorbereitungen im Hintergrund wird der Baufortschritt nun endlich für alle sichtbar: Die großen Veränderungen, die wir uns im Zuge der Medizinstrategie 2030 vorgenommen haben, werden verlässlich umgesetzt.“ Sie erklärte weiter: „Die Menschen hier vor Ort bekommen mit dem Ersatzneubau eine hochmoderne, leistungsfähige Gesundheitsversorgung mit einer zukunftsfähigen Infrastruktur.“
250 Betten auf acht Pflegestationen, ein zentraler Operationsbereich, eine Entbindungsstation, Herzkathetermessplätze, ein Aufnahme- und Untersuchungszentrum sowie eine interdisziplinäre Endoskopie und eine Elektivaufnahme bilden das Herzstück des Ersatzneubaus. Er wird direkt an das bestehende Gebäude angeschlossen und entwickelt das Klinikum dadurch zu einer vollständig neu strukturierten und hochmodernen Einrichtung weiter. Mit einer Gesamtfläche von rund 37.000 Quadratmetern entsteht eine Einrichtung, die den Anforderungen der KRH-Medizinstrategie 2030 umfassend gerecht wird. Mit dem Zusammenspiel von Alt- und Ersatzneubau stehen der Klinik auch künftig 349 Betten zur Verfügung. „Dieser Tag ist in der Tat ein Meilenstein für die Menschen in der Region Hannover: Das KRH hat gemeinsam mit der Region Hannover Verantwortung übernommen und sich mit der Medizinstrategie 2030 vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, um die Qualität der medizinischen Versorgung hier vor Ort nachhaltig zu verbessern. Mit dem symbolischen Spatenstich wird sichtbar, was das konkret heißt und wohin die Reise geht“, betonte Philippi. „Hier entsteht ein hochmodernes Klinikum, das als künftiger Schwerpunktversorger im Süden der Region Hannover von enormer Bedeutung für die Menschen werden wird.“
Krach lobte die gute Zusammenarbeit zwischen dem KRH, der Region und dem Land Niedersachsen. „Bei der Umsetzung der Medizinstrategie 2030 und den damit verbundenen Maßnahmen ziehen alle Beteiligten an einem Strang und zeigen: Hier kommt ein tragfähiges Konzept mit Augenmaß und Weitblick zur Umsetzung.“