Klimaschutz wird teils kontrovers debattiert: Fragen nach Kosten, Gerechtigkeit, Beteiligung und der Geschwindigkeit von Veränderungen prägen die Diskussion. Gerade in dieser Situation kommt dem Thema Vertrauen eine zentrale Bedeutung zu. Gegenseitiges Vertrauen bildet die Grundlage dafür, dass alle beteiligten Akteure gemeinsam handlungsfähig bleiben.
„Klimaschutz kann nur gelingen, wenn Menschen das Gefühl haben, gehört zu werden und Veränderungen nachvollziehbar sind“, sagt Annika Mannah, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Region Hannover. „Vertrauen ist sozusagen der Nährboden, auf dem wir als Gesellschaft gemeinsam ins Handeln kommen – mit Lösungen, die alltagstauglich sind und vor Ort funktionieren. Genau darüber wollen wir beim HAZ-Klimatalk diskutieren.“
Auf dem Podium des 8. HAZ-Klimatalks kommen Belit Onay, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Maike Bielfeldt, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Hannover, Professor Jürgen Manemann, Mitglied im Klimaweisen-Rat der Region Hannover und Silke Lesemann, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Ortsbürgermeisterin von Bolzum miteinander ins Gespräch.
Den Auftakt des Abends bilden kurze persönliche Impulse der Podiumsgäste. Anschließend folgt eine offene Diskussion, die Raum für unterschiedliche Perspektiven und neue Denkanstöße bietet. Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Klimaschutz wieder mehr Rückhalt in der Gesellschaft gewinnen kann – als gemeinschaftliche Aufgabe, die Menschen verbindet und ins Tun bringt.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt ein „Markt der Möglichkeiten“ dazu ein, regionale Initiativen kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich im Internet unter klimaschutz-hannover.de.