Für Levestes Ortsbürgermeister Michael Passior (SPD) ist das wichtigste Thema die Verkehrssituation. Sein Ziel: „Ein Tempo-30-Limit für die Gehrdener Straße, die Göxer Straße und die Hauptstraße in Richtung Langreder.“ Zurzeit seien dort 50 Kilometer pro Stunde erlaubt.
Für einen Bereich ist bereits eine Änderung in Sicht: „Der Ortsrat hat für die Gehrdener Straße im Abschnitt vor der Tankstelle schon Tempo 30 beantragt“, berichtet der Ortsbürgermeister. Künftig soll dieses Limit für Teilstrecken vor und nach dem Zebrastreifen gelten. Laut Passior hat die Stadt bereits eine Prüfung des Antrags seitens der Region Hannover angekündigt.
Für Ortsbürgermeister Wolfgang Sturm von der Redderser Wählergemeinschaft (RWG) ist kürzlich bereits ein Wunsch in Erfüllung gegangen. „Der Mega-Hub soll nicht gebaut werden“, sagt Sturm. Die Pläne für den Multiterminal-Hub, der die beiden Stromtrassen Ostwestlink und Nordwestlink miteinander verbinden sollte, wurden gestoppt. „Wir sind hocherfreut, dass das verschoben wurde“, so Sturm. Die Bürgerinitiative (BI) Gegenstrom habe dazu einen großen Beitrag geleistet.
Höchste Priorität sieht Sturm für 2026 darin, die Pläne für einen Radweg zwischen Redderse und Gehrden voranzutreiben. Im Auftrag der Stadt wurde eine Machbarkeitsstudie mit zwei Optionen erstellt. „Bei diesem Thema müssen wir dranbleiben“, so Sturm.
Lemmies Ortsbürgermeister Heinrich Möller von der Wählergemeinschaft für Lemmie (WfL) nennt als wichtigstes Ziel den Bau des neuen Feuerwehrhauses. Die archäologischen Untersuchungen auf dem Baugrundstück seien abgeschlossen. Es sei aber bei der Teilentlassung aus dem Landschaftsschutzgebiet Zeit verloren gegangen.
Die Stadt Gehrden hat angekündigt, dass mit einer Inbetriebnahme des neuen Feuerwehrhauses für das erste Quartal 2027 zu rechnen sei. „Wir wünschen uns, dass der neue Feuerwehrstandort vor 2027 fertig wird“, sagt Ortsbürgermeister Möller.
Für Everloh hebt Ortsbürgermeisterin Sabine Sippel von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) die Sanierung des Dorfbrunnenplatzes hervor: „Das nimmt jetzt Gestalt an“, so Sippel. Die notwendigen Mittel seien von der Stadt bewilligt worden. Die umliegende Grünfläche soll neu gestaltet werden. „Mit einem festen Holzpavillon als Treffpunkt“, kündigt Sippel an.
In Lenthe steht für Ortsbürgermeister Jürgen Ermerling (SPD) die Entwicklung des Neubaugebietes „Oberer Wehrkamp“ ganz oben auf der Prioritätenliste. Der Teil „Unterer Wehrkamp“ sei bereits besiedelt. Jetzt sollen die Pläne für den südlichen Bereich weiter umgesetzt werden: „Geplant sind mehr als zehn Grundstücke für Häuslebauer und zwei Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum“, berichtet Ermerling.
Auch Northens Ortsbürgermeister Friedhelm Meier (SPD) nennt die Entwicklung eines Neubaugebietes als Ziel: An der Straße Im Weidengrund sollen am besiedelten Bereich jetzt in der Gemarkung „Obere Wanne“ zehn bis zwölf weitere Grundstücke für Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Planungsmittel seien im Haushalt der Stadt berücksichtigt. „Wir hoffen, dass es in diesem Jahr vorangeht“, so Meier.
In Ditterke möchte Ortsbürgermeister Jörg Beckmann von der Bürgerliste Ditterke (BLD) den Bau eines sogenannten 3×3-Basketballfeldes vorantreiben. „Die Anlage mit einem Korb soll am Bolzplatz an der Straße Am Weidefeld entstehen“, sagt Beckmann.