„Ich bin der SPD beigetreten, um die Demokratie zu stärken. Gerade in Zeiten des Rechtsrucks finde ich es wichtig, aktiv für unsere demokratischen Werte einzustehen“, erklärt Maren Oelrich ihre Motivation.
Zudem betont sie: „Die SPD ist die Partei, die für soziale Gerechtigkeit, Zusammenhalt und echte Bürgernähe steht. Ich möchte nicht nur zuschauen, sondern dazu beitragen, dass sich etwas verbessert.“ Ihr Interesse für Politik und Geschichte begleite sie schon viele Jahre.
Letzteres hat ihr im vergangenen Juni sogar einen Preis beschert. Im Rahmen eines Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten schrieb sie einen 52-seitigen Aufsatz über die Oder-Neiße-Grenze, deren Festlegung im Jahr 1945 für ihre Urgroßmutter mit Flucht und Leid verbunden war. Oelrich setzte sich mit ihrem Werk gegen bundesweit mehr als 6720 Kinder und Jugendliche durch, die dem Aufruf zum Wettbewerb durch die Körber-Stiftung gefolgt waren. „Geschichte zeigt uns, wie entscheidend es ist, sich einzumischen. Das motiviert mich zusätzlich, mich politisch zu engagieren“, erklärt die 18-Jährige.
Neben Maren Oelrich wurden Arne Kaiser, Jonas Farwig, Robin Bödecker, Jarla Gebauer und Jonas Müller in den neuen Vorstand gewählt. Gemeinsam hat sich das Team für das kommende Jahr viel vorgenommen: So sollen weitere junge Menschen für die Juso-Arbeit gewonnen werden, die AG will sich bei der anstehenden Kommunalwahl 2026 einbringen und auch wieder die Kleidersammelaktion mit den Jusos Barsinghausen auf die Beine stellen. Die Spenden sollen der Initiative „Die!!! Weihnachtsfeier“ zugutekommen, die bedürftige und wohnungslose Menschen in Hannover unterstützt.
Die Jugendorganisation der SPD hatte sich im Juni 2019 gegründet. Sieben junge Menschen trotzten damals der bereits bestehenden Krise der Mutterpartei, die bis heute andauert.